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Herzatmung

Beschreibung

Eine äußerst liebevolle Atmung ist die Atmung durch unser Herz. Setze oder lege dich dafür hin und nimm eine bequeme Haltung ein. Lenke deine Wahrnehmung auf die Atmung. Versuche dabei nicht, sie zu verändern, sondern atme in deinem gewohnten Rhythmus weiter. Bleib mit deinem Fokus bei deinem Atem, auch wenn Gedanken oder Gefühle auftauchen, lasse dies zu, ohne an ihnen festzuhalten. Lege nun beide Hände mittig auf die Brust und lenke deine Aufmerksamkeit auf dein Herz. Kannst du seine Schläge spüren? Beginne nun dir vorzustellen, dass der Atem direkt über dein Herz in deinen Körper fließt. Beim Ausatmen entlässt du den Atemstrom im Geist durch dein Herz.

Die Vorstellung, durch dein Herz zu atmen, verstärkt die natürlichen Prozesse im Körper. Lasse deine Atemzüge tiefer und langsamer werden. Bleibe für einige Minuten mit deiner Aufmerksamkeit bei deinem Herzen. Lasse danach deinen Atem durch den gesamten Körper fließen. Unterstütze diese Übung mit der Vorstellung einer sanften Meereswelle: Beim Einatmen strömt die Welle durch die Fußsohlen über die Beine hinein in den Leib und schließlich bis in den Kopf. Beim Ausatmen strömt sie vom Kopf durch den Körper hinab in die Füße und aus dem Körper heraus. Du kannst das Tempo der Strömung selbst festlegen.

Wiederhole die Wellenzyklen fünf bis sechs Mal. Sammle deinen Atem anschließend wieder in der Brust. Beginne nun langsam wieder deine Umgebung wahrzunehmen und voll und ganz im Hier und Jetzt anzukommen. Durch die gleichmäßige Atemwelle beruhigt sich dein Atem, die Muskeln entspannen sich und dein Körpersystem kommt in Balance. Die Herzatmung lässt dich auch in stressvollen Zeiten in dir ruhen und eignet sich dafür, im Moment zu sein.

Atemübungen haben das Ziel, den Körper und unser System zu entspannen. Unser Geist kann sich beruhigen und wir können neue Energie tanken. Unser Atem ist ein wunderbares Instrument, um mehr Entspannung und Fokussierung zu ermöglichen. Die Atmung gehört zu den körperlichen Funktionen, die einerseits vegetativ gesteuert sind, also automatisch ablaufen, andererseits können wir unsere Atmung willentlich beeinflussen und unseren Körper dabei unterstützen, noch mehr zu entspannen.

Das Wichtige bei Entspannungstechniken ist die regelmäßige Anwendung. Trainiere drei bis vier Mal pro Woche und du spürst sehr bald die positiven Auswirkungen: ruhigerer Schlaf, mehr Energie, eine veränderte Puls- und Herzfrequenz und außerdem eine erhöhte Konzentrationskraft. Beginne mit einer kurzen Übungszeit von zum Beispiel fünf Minuten täglich und steigere diese langsam.

Anmerkung: 

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